Workshop zum Business Graph und dessen Anforderungen im Kontext von BCBS 239 und RDARR
Vom 27. bis 28.01.2026 fand unser zweitägiger Workshop zur Weiterentwicklung des Business Graph statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie unsere Anwenderinnen und Anwender die Visualisierung im Alltag nutzen, wo sie an Grenzen stößt und welche Funktionen sie sich wünschen, um ihre Arbeit effizienter gestalten zu können.
Gemeinsam mit Teilnehmenden aus verschiedenen Data Governance Teams aus der Bankenbranche tauchten wir tief in reale Situationen ein und sammelten wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unseres Datenkatalogs.
Ein Auftakt mit Fokus auf BCBS 239 und RDARR
Schon in dieser ersten Session wurde sichtbar, dass
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eine transparente Data Lineage für kritische Datenelemente und Risikokennzahlen ein fester Bestandteil der regulatorischen Anforderungen ist (Quelle: ECB’s Guide on RDARR),
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gleichzeitig die konkrete Umsetzung der Anforderungen liegt im Ermessen der Institute, jedoch klar dokumentiert, nachvollziehbar und konsistent in den Governance‑Strukturen verankert sein muss,
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der Business Graph in vielen Organisationen bereits aktiv zur Erfüllung von Prüfungsanforderungen genutzt wird.
Diese Erkenntnisse bildeten die perfekte Grundlage für unsere weiterführende Diskussion zum Business Graph und wie dieser im Datenkatalog im BCBS-239-Kontext Anwendung findet.
Use Cases aus der Praxis
- Wo der Business Graph bereits heute echten Mehrwert schafft
- Welche Pain Points im Tagesgeschäft auftreten
- Welche Funktionalitäten fehlen, um Datentransparenz konsequent durchzuziehen
- Welche Anforderungen für BCBS‑konforme Lineage‑Nachweise besonders kritisch sind
Die lebendigen Diskussionen zeigten erneut, wie vielseitig der Business Graph genutzt wird und wie unterschiedlich die Anforderungen je nach Fachbereich oder Organisationseinheit sind. Genau diese Vielfalt macht den Dialog für uns so wertvoll.
Der Tag endete in entspannter Atmosphäre bei gutem Essen und mit vielen Gesprächen, die über die Sessioninhalte hinausgingen.
Tag 2: Anforderungen schärfen und priorisieren
Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor wir die gesammelten Anforderungen gemeinsam überprüften, erweiterten und priorisierten. Daraus entstand eine strukturierte Liste, die nun als Grundlage für die Weiterentwicklung des Business Graph dient.
In der abschließenden Feedbackrunde wurde noch einmal deutlich, wie wertvoll der direkte Austausch ist. Ein Kommentar aus der Runde fasst das Gefühl vieler Teilnehmender treffend zusammen:
”Jetzt bin ich noch überzeugter von Synabi.
Was wir aus dem Workshop mitnehmen
Der Workshop hat uns wichtige Einblicke geliefert:
- Wie intensiv der Business Graph im Alltag genutzt wird,
- Wo Nutzerinnen und Nutzer konkrete Unterstützung benötigen,
- Welche Weiterentwicklungen den größten Mehrwert und die stärkste fachliche Wirkung versprechen,
- Welche Anforderungen aus BCBS 239 und RDARR künftig noch stärker im Fokus stehen.
Der direkte Austausch mit unseren Anwenderinnen und Anwendern ist für uns zentral. Nur durch diesen Dialog entsteht ein Produkt, das den realen Bedarf abbildet und echten Nutzen stiftet.
Ausblick
Die erarbeiteten und priorisierten Anforderungen fließen nun in unsere Roadmap ein. Viele Punkte werden wir in den kommenden Monaten aufnehmen und in konkrete Weiterentwicklungen überführen.
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