DataCampus RoundTable: Data Lineage zum Anfassen


Termin Details

  • Datum:
  • Ort: Online

DataCampus RoundTable am 31.3.2026

 

Data Lineage zum Anfassen

Ein Praxisbericht unseres Kunden – der Münchener Hypothekenbank

Im Jahre 2013 hat die EZB erstmals im Rahmen von BCBS 239 eine Dokumentation von Data Lineages für Banken gefordert. Deren Dokumentation ist auch 2025 noch ein wichtiges Element, um die BCBS-239-Richtlinien aus Sicht der Aufsicht adäquat umzusetzen.

In diesem RoundTable beleuchtet Caroline Grimm (CDO bei der Münchener Hypothekenbank) die Herausforderungen, die auch Jahre nach der Veröffentlichung von BCBS 239 in Banken immer noch bestehen und auch branchenübergreifend auftreten. Sie wird praxisnahe Ansätze zeigen und mit den Teilnehmern Best-Practice-Lösungen diskutieren, die für eine Umsetzung hilfreich sein können.

Im Anschluss an ihren Vortrag steht Caroline Grimm für Fragen und eine ausgiebige Diskussion zur Verfügung.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer!

Wann:

Dienstag, 31.03.2026
17:00 – 19:00 Uhr

Wo:

Online, RoundTable-Fromat

Veranstalter:

Data Campus GmbH

Worum es im Vortrag geht:

Regulatorischer Hintergrund und aktuelle Anforderungen
Im Jahre 2013 hat die EZB erstmals im Rahmen von BCBS 239 eine Dokumentation von Data Lineages für Banken gefordert und die Anforderungen diesbezüglich im Rahmen des überarbeiteten Guides im Mai 2024 nochmals konkretisiert.

Dokumentationsansätze & Herausforderungen
Ob fachliche, technische oder hybride Sichtweisen – Data Lineages lassen sich auf verschiedene Arten dokumentieren. Allen gemeinsam: Der Aufwand ist hoch, viele Unternehmensbereiche sind involviert und der tatsächliche Nutzen wird häufig hinterfragt. Nicht nur Banken, auch Industrieunternehmen stehen vor ähnlichen Fragen: Wie etabliert man Data Lineages nachhaltig? Welche technischen und organisatorischen Transformationen sind dafür nötig? Wo entstehen Reibungspunkte?

Ein Blick in die Praxis
In diesem RoundTable teilt Caroline Grimm (CDO Münchener Hypothekenbank) ihre Erfahrungen aus der operativen Umsetzung …

  • Welche Erfahrungen gibt es aus der täglichen Praxis?
  • Wo liegen Pain Points beim Umgang mit der Dokumentationspflicht?
  • Welche Lösungsansätze haben sich bewährt?

Der Fokus liegt auf realen Praxiserfahrungen – mit all ihren Erfolgen, Herausforderungen und offenen Fragen.

Ausblick … KI in der Data-Lineage-Dokumentation
Zum Abschluss geht es um die Frage, wie KI künftig manuelle Prozesse wie Quellenidentifikation, Mapping, Konsolidierung oder Lückenanalyse unterstützen oder vereinfachen kann. Caroline Grimm gibt Einblicke in Überlegungen, die innerhalb der Münchener Hypothekenbank bereits diskutiert werden und gibt mit diesem Thema den Auftakt in die Diskussionsrunde…

An wen richtet sich die Veranstaltung?

Zielpublikum

Der RoundTable richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen, die im Datenmanagement, in der Daten-Governance, im Risikomanagement oder in regulatorischen Funktionen tätig sind. Besonders angesprochen sind Personen, die mit der Umsetzung von BCBS 239, der Dokumentation von Data Lineages oder der Etablierung datenbezogener Transformationsprozesse betraut sind.

Voraussetzungen

Grundlegende Kenntnisse im Datenmanagement sowie ein Verständnis für regulatorische Anforderungen im Finanzsektor (z. B. BCBS 239) sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Der Vortrag ist auch für Teilnehmende geeignet, die sich erstmals mit dem Thema Data Lineage auseinandersetzen und einen praxisnahen Einstieg suchen.

Schwierigkeitsgrad

Basic – Mittel: Der Vortrag bietet sowohl einen Überblick über regulatorische Anforderungen und Dokumentationsansätze als auch praxisnahe Einblicke in Herausforderungen und Lösungsansätze. Er eignet sich für Einsteiger mit Grundkenntnissen ebenso wie für erfahrene Fachkräfte, die ihr Wissen vertiefen und sich mit anderen Praktikern austauschen möchten.

Die Referentin

Caroline

Caroline Grimm

CDO (Chief Data Officer) bei der Münchener Hypothekenbank eG

Caroline Grimm ist Chief Data Officer der Münchener Hypothekenbank eG. Nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau und einem VWL-Studium in München und Madrid begann sie im Kreditrisikomanagement. Es folgten Jahre in der Bankenberatung sowie im Risikocontrolling, wo sie einen zentralen Datenhaushalt aufbaute und BCBS 239 umsetzte. Seit Januar 2024 verantwortet sie bei der MHB das fachliche Datenmanagement.